Montag, 9. Oktober 2017

Montagsfrage 9.Oktober

Moin ihr Lieben,

die Zeit rast dieses Jahr nur so dahin und ich sitze heute schon wieder vor dem Rechner und warte auf die Frage vom lieben Buchfresserchen um mit etwas schönes in meine Geburtstagswoche starten zu können.

Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares...macht ihr euch etwas daraus?

Wow, da kann man sich lange zu auslassen, aber ich versuche mich trotzdem kurz zu halten. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde mir absolut gar nichts aus den Zahlen etc. zu machen. Ich glaube jeden von uns freut es, wenn man ein positives Feedback von anderen Bücherwürmern bekommt und langsam zu einer Gemeinschaft wächst.

Bei mir persönlich ist es aber eher zweitrangig. Ich lese gerne und es macht mir einfach Spaß meine Meinung zu verschiedenen Büchern irgendwie mitzuteilen. Dadurch beschäftige ich mich wieder intensiver mit den Inhalten der Geschichten und lese konzentrierter und traue mich wieder öfters das Genre zu wechseln und auch mal Neues auszuprobieren.

Wie sieht es bei euch aus?

Kommt gut in die neue Woche!
 

Freitag, 6. Oktober 2017

Das saphirblaue Zimmer - Karen White


Moin ihr Lieben,

im Moment scheine ich meinem Lieblingsgenre - den Krimis und Thrillern - ein wenig fremd zu gehen, aber im Moment laufen mir einfach zu viele Interessante Romane anderer Genre über den Weg, dass ich einfach nicht anders kann. Daher habe ich auch dieses mal eine Geschichte fürs Herz für euch. 

Inhalt

Parallel werden die Geschichten dreier Frauen einer Familie erzählt. Zeitlich beginnt es mit Olive van Alan/Jones. Als Tochter eines Architekten wuchs sie behütet auf mit beruhigenden Zukunftsaussichten. Als ihr Vater durch einen Kunden in den Bankrott getrieben wurde ändert sich ihr gesamtes Leben und Olive entscheidet sich als Dienstmädchen bei eben jenem Kunden anzufangen. Sie wollte Beweise für den Betrug finden und den Ruf ihres Vaters wieder rein zu waschen um wieder zurück in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Kurz vor Weihnachten 1892 macht sie Bekanntschaft mit Harry Pratt, Sohn ihres Arbeitgebers und leidenschaftlicher Maler. Er ist vom ersten Augenblick an von ihr fasziniert und überredet sie für ihn Modell zu stehen. Es bleibt nicht aus, dass sich mit der Zeit eine enge Vertrautheit zwischen den beiden entwickelt, die das Leben der beiden maßgeblich verändern könnte.

Montag, 2. Oktober 2017

Montagsfrage 2.Oktober


Moin ihr Lieben,

denjenigen, die mir schon länger folgen ist dieses Format ja schon bekannt, aber für alle anderen erkläre ich es heute gerne noch einmal. Jeden Montag stellt die liebe Svenja - unser Buchfresserchen - auf ihrer Seite eine Frage, die jeder Blogger auf seinem eigenen Blog in einem Post beantworten und den auf ihrer Seite verlinken kann.

Seit längerem mache ich jede Woche mit wachsender Begeisterung bei der Aktion mit und freue mich jedes mal über die Vielzahl an Reaktion von eurer Seite. Vielen Dank dafür!

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Heute möchte das Buchfresserchen von uns wissen:

Hast du bestimmte Rituale, z.B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht etc.?

 Diese Frage ähnelt ein wenig der von letzter Woche, in der es um Leseangewohnheiten  geht. Die Frage viel mir schon nicht leicht zu beantworten, aber diese Woche ist es noch schwerer. Trotz langem Nachdenken ist mir kein wirkliches Ritual eingefallen. Unter einem Ritual verstehe ich etwas, dass sich in festen Abständen immer wieder wiederholt und das widerspricht meiner Einstellung zum Lesen, die sich mehr nach dem Bauchgefühl richtet als nach festen Vorgaben.

Wenn es um das Ausprobieren von einem neuen Genre geht, bin ich generell sehr offen und neugierig, was sich dahinter versteckt, aber ich würde nicht behaupten, dass ich es mir als Ziel gesetzt hätte jedes Jahr mindestens ein neues Genre ausprobiert zu haben.

Ebenso sieht es mit dem regelmäßigen Lesen eines bestimmten Titels aus. Früher habe ich ein paar Bücher jedes Jahr zu bestimmten Zeiten rereadet, aber auch eher aus einer Laune heraus, als dass ich es mir als Pflicht fest vorgenommen hätte. Mittlerweile komme ich da aber zeitlich auch nicht mehr zu.

Wie sieht es bei euch aus? Kommt gut in die Woche!


Donnerstag, 28. September 2017

Die kleine Bäckerei am Strandweg - Jenny Golgan


Moin ihr Lieben,

auch wenn der zweite Teil schon längst erschienen ist und es auch nicht mehr ganz die Jahreszeit für dieses Genre ist, habe ich mich trotzdem dazu entschieden endlich auch mal den Roman von Jenny Colgan zu lesen. Vielleicht kann eine Sommerromanze den Herbst doch noch ein wenig verdrängen.

Inhalt

Polly Waterfords Leben könnte eigentlich gar nicht mehr schlimmer werden. Ihre Grafikfirma, die sie zusammen mit ihrem Freund geführt hat, konnte den Wandel der Zeit nicht mehr standhalten und auch die Beziehung hat diesen Schlag nicht standgehalten. Die Hypothek für ihre gemeinsame Wohnung belastet sie zusätzlich und zwingt sie ihren Lebensstandard radikal runter zu schrauben. Eine eigene Wohnung in der Stadt kann sie sich einfach nicht mehr leisten, das einzige Bezahlbare für sie ist eine kleine Wohnung auf der ebenso kleinen Insel Mount Polbearne. Obwohl alles ein

Montag, 25. September 2017

Montagsfrage 25. September


Moin ihr Lieben, 

mittlerweile kann ich es kaum erwarten bis die neue Frage vom lieben Buchfresserchen kurz nach Mitternacht online geht und ich kurz vorm Schlafengehen noch einmal produktiv werden kann. Heute möchte sie von uns wissen:

Habt ihr bestimmte Angewohnheiten beim Lesen?

Gar nicht so einfach heute, aber so ein, zwei Sachen fallen mir natürlich dazu ein. Für ganz spezielle Macken müsste ich wohl eher in meinem Umfeld rumfragen, da man selbst ja manche Dinge gar nicht mit bekommt.

Eine Angewohnheit von mir ist z.B., dass ich beim Lesen immer wieder im Buch blättere. Entweder um zu sehen wie viele Seiten ein Kapitel in etwa noch hat oder um nochmal ein paar Punkte nachzulesen, wenn ich den Zusammenhang nicht ganz verstehe.

Wenn Karten in dem Buch vorhanden sind, dann schaue ich mir die auch immer wieder an und versuche auf ihnen die Reise der Figuren nachzuvollziehen.

Ansonsten fallen mir keine besonderen Angewohnheiten beim Lesen von mir ein. Ich benutze - wie wahrscheinlich die meisten von uns - Lesezeichen zum makieren, wo ich stehen geblieben bin und klappe Bücher immer zu. Ich schreibe in keine Bücher (ausgenommen Fachbücher, aber die sind meiner Meinung auch zum arbeiten da) und bemühe mich Leserillen zu vermeiden.

Habt ihr besondere Angewohnheiten? Zum Beispiel mit Lineal lesen?

Kommt gut in die Woche!


Donnerstag, 21. September 2017

Liebe zwischen den Zeilen - Veronica Henry


Moin ihr Lieben,

manchmal braucht man einfach Bücher fürs Herz ohne viel Dramatik oder literarischen Tiefgang. Einfach einen Schatz zum entspannen und träumen. Was könnte es da besseres geben als ein Buch, dass sich zusätzlich noch rund um eine kleine Buchhandlung dreht.

Inhalt

Mit Anfang zwanzig steht Julius Nightingale als alleinerziehender Vater mit seiner kleinen Tochter Emilia ganz alleine da. Bisher hatte sich sein ganzes Leben ausschließlich um Bücher gedreht. Um den Lebensunterhalt für seine kleine Familie zu sichern beschließt er in einem kleinem Städtchen in der Nähe von Oxford eine kleine Buchhandlung zu eröffnen. Mit seinem einfühlsamen Charakter und seinem unbegrenzten Wissen über Literatur wird sein Geschäft ein voller Erfolg und beliebter Anlaufpunkt für viele Bewohner der Stadt.
Dreißig Jahre später erbt Emilia die kleine Buchhandlung, nachdem ihr Vater schwer erkrankte und verstarb. Obwohl sie die Leidenschaft zu Büchern mit ihrem Vater teilt hat sie keine Ahnung von seinem Geschäft. Die letzten Jahre ist sie durch die Welt gereist und hat ihr Leben genossen. Zu ihrem Erschrecken hat Julius den Finanzen keine Aufmerksam geschenkt und Emilia steht nun vor der schwierigen Entscheidung, ob sie die Buchhandlung einfach schließen soll oder sich der Aufgabe stellen soll das Familiengeschäft wieder auf Vordermann zu bringen.

Dienstag, 19. September 2017

Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr - Walter Moers


Moin ihr Lieben,

lange hat es gedauert, bis ein neues Buch eines meiner absoluten Lieblingsautoren - Walter Moers - erschienen ist. Seine Zamoniaromane sind sprachgewaltig geschrieben und sprühen von einer Kreativität um die man ihn einfach beneiden kann.

Inhalt

Prinzessin Dylia hätte eigentlich in ihrem Leben wenig zu klagen. Sie lebt mit ihren Eltern  und Geschwistern in einem luxuriösen Palast und wird rund um die Uhr von Bediensteten mit allem versorgt, was ihr Herz begehrt. Wenn da aber nicht ihre seltene Krankheit wäre. Ihre Schlaflosigkeit. Und mit Schlaflosigkeit ist wirklich gemeint, dass sie wochenlang nicht schläft. Sie hat schon alle Mittelchen und Geheimtipps ausprobiert, aber nichts hat geholfen. Um sich die viele Zeit zu vertreiben wandelt sie nachts durch Schloss, denkt sich alle Möglichen Erfindungen aus oder gibt sich Tagträumen hin. Eines Tages wird sie in ihren Tagträumen durch ein gemeines Wesen gestört, dass sich als Nachtmahr vorstellt und ihr verspricht sie in den Wahnsinn zu treiben. Zunächst ist Dylia davon überzeugt doch endlich eingeschlafen zu sein, aber das ist leider ein Irrtum. Dieser kleine, in allen Farben schillernde Gnom hat sich fest vorgenommen nie wieder zu gehen und sie um den Verstand zu bringen.

Sonntag, 17. September 2017

Montagsfrage 18.September

Moin ihr Lieben,

auf ein Neues mit einer - wie immer - interessanten Montagsfrage vom Buchfresserchen, in die Woche starten. Zur heutigen Frage fällt meine Antwort allerdings recht kurz aus. Gefragt ist :

Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Ich lese zu 99,9% nur Romane. In meiner Jugend hab ich zwar auch den einen oder anderen Comic gelesen, aber mittlerweile blätter ich höchstens mal in einem Lustigen Taschenbuch, wenn es bei Freunden rum liegt. Mir sind die Geschichten einfach zu "flach". Als Lückenfüller beim Arzt ganz ok aber ansonsten fehlt der Reiz. Die Faszination Manga habe ich sogar noch nie verstanden.
Beim Lesen geht es mir wirklich um das Wort und nicht um die optische Gestaltung, die ist - meiner Meinung nach - nur ein zusätzliches Highlight bei manchen Geschichten, aber dann bitte auch wirklich bewusst plaziert.

Wie sieht es bei euch aus? Reichen euch Bilder mit wenigen Worten aus, um eine gute Geschichte zu erzählen oder braucht ihr doch mehr Text dazu?

Kommt gut in die Woche!

Freitag, 15. September 2017

Die Zitronenschwestern - Valentina Cebeni


Moin ihr Lieben,

jetzt wo die Tage schon wieder merklich kürzer werden, die Temperaturen deutlich zurück gegangen sind und die Sonne sich nicht mehr ganz so häufig Zeit, habe ich heute ein Buch für euch, dessen Cover zumindest ein wenig Urlaubsgefühl zurück bringt.

Inhalt

Die junge Elettra Cavani ist an ihrem persönlichen Tiefpunkt im Leben angekommen.  Nachdem ihre Mutter Edda nach einem Schlaganfall seit einem Jahr im Koma liegt, musste sie die Bäckerei ihrer Mutter schließen. Das belastet ihr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter zusätzlich. Nachdem Edda ihrer Tochter nie verraten hat wer ihr Vater war oder irgendwas aus der Zeit vor ihrer Geburt und ihr auch noch ihren Traumjob als Journalistin ausgeredet hat um sie in der Bäckerei mitarbeiten zu lassen, fanden die beiden einfach nicht mehr zueinander.
Erst durch eine zufällige Begegnung im Krankenhaus und dem großzügigen Angebot ihrer besten Freundin entscheidet sich Elettra zu einer Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter. Dafür macht sie sich auf den Weg auf die Isla del Titano, wo Edda ihre Kindheit und Jugend verbracht hat.

Montag, 11. September 2017

Montagsfrage 11.September

Moin ihr Lieben,

nach dem ich mir letzte Woche selber eine Frage ausdenken musste, hat sich das Buchfresserchen heute wieder selber die Mühe gemacht uns mit einer interessanten Frage eine Antwort zu entlocken. Diese Woche möchte sie von uns wissen:

Liest du mehr Papierbücher oder mehr E-Books, gibt es einen Grund dafür?

 Papierbücher! Ganz klar! 

Der Grund liegt zum einen darin, dass ich einfach in den letzten Jahren einen gigantischen SuB aus Papier angehäuft habe und zum anderen einfach gerne durch Regalreihen stromere und in der bunten Vielfalt direkt stöbere. Am Bildschirm hab ich dazu einfach keine Lust.
Ein weiterer Grund ist, dass ich beim Lesen auf einem Reader immer recht schnell Kopfschmerzen bekomme - trotz Brille. 

Ich hab das auch bereits mal in meinen älterne Post Tippen oder Blättern genauer beschrieben. Schaut doch auch dort mal vorbei.

Wie sieht es bei euch aus? 

Kommt gut in die Woche!

Mittwoch, 6. September 2017

Blutebbe - Derek Meister


Moin ihr Lieben,

in meinem Bücherregal überwiegen amerikanische Thriller und bin echt happy, dass mit Blutebbe endlich mal wieder eine deutscher Thriller bei mir eingezogen ist. Bisher war mir der Autor total unbekannt und ich war sehr gespannt darauf, mal wieder einen Neuen kennenzulernen.

Inhalt

Als Knut Jansen die Leitung des Polizeireviers von Valandsiel vor ein paar Jahren übernommen hatte, hat er eigentlich damit gerechnet, dass das Aufregenste in seinem Alltag vermisste Touristenkinder und Ladendiebstähle sein würden. Falsch gedacht. 
Spät am Abend wird Jansen zu einem Segelboot gerufen, dass im Watt gestrandet ist und sich keiner per Funk meldet. An Deck wartet ein schrecklicher Anblick auf ihn. Zwei junge Frauen hängen nackt und ausgeweidet wie Fische am Mast. Es gibt aber keine Spuren des Täters. Wie ist er an Bord gekommen und wieso hat er gerade diese beiden Frauen ausgewählt? Jansen und sein Team stehen vor einem neuen Rätsel, das es zu lösen gilt. Kaum haben sie die Ermittlungen aufgenommen, da bekommen sie schon einen panischen Anruf vom nächsten Opfer.

Montag, 4. September 2017

Montagsfrage 4.September

Moin ihr Lieben,

schon wieder startet eine neue Woche in diesem Jahr und diese Woche lässt uns das liebe Buchfresserchen mal selbst entscheiden über welches Thema wir einen Post schreiben. Da kommt mir spontan die Frage in den Sinn:

Welches Genre liebt ihr am meisten und wie ist die Liebe dazu entstanden?


Vielleicht haben es einige von euch schon  mitbekommen: ich bin ein absoluter Krimi und Thriller-Fan. Es schleichen sich zwar immer wieder Bücher aus den verschiedensten anderen Genre in meine Leseliste ein, aber der Großteil fällt einfach in diese beiden Kategorien. 
Die Liebe dafür ist bei mir schon in der Kindheit entstanden durch die verschiedensten Kinderdetektivgeschichten. Dazu zählen vor allem Klassiker wie die Fünf Freunde von Enid Blyton und die Fälle der TKKG-Band. Selbst heute nehme ich mir die Bücher immer wieder gerne zur Hand um einen Fall nochmal zu lesen oder lasse Hörspiele beim Putzen laufen. 

Schon damals hat mir die Spannung einen Nervenkitzel verpasst - obwohl es keine Toten gab - und mich mehr in ihren Bann gezogen, als Heile Welt Geschichten wie bei Bibi Blocksberg & CO.

Wie sieht es bei euch aus? Liegen die Wurzeln eurer Lesevorlieben auch in der Kindheit oder haben sie sich erst später entwickelt?

Kommt gut in die Woche!


Freitag, 1. September 2017

Grandhotel Angst - Emma Garnier


Moin ihr Lieben,

ja auch ich lasse mich durch Covers manchmal verführen und wenn dann noch so ein vielversprechender Titel dazu kommt, dann ist es um mein Thriller-Fanherz geschehen.

Inhalt

Die junge Eleonor kommt aus einem über behütenden Elternhaus. Sie darf keinen Schritt ohne Begleitung machen. Dann lernt sie den 15 Jahre älteren Oliver Dickinson kennen und lieben. Er eröffnet ihr eine neue Welt, die geprägt ist durch Luxus und Reisen. Er bietet ihr die Möglichkeit aus dem kleinen englischen Ort Wormingfort auszubrechen und in London zu leben. Nach nur wenigen Monaten beschließen sie zu heiraten und ihre Flitterwochen an der beschaulichen italienischen Riviera zu verbringen in dem renommierten Grandhotel Angst. Alles fängt so gut an, aber die Glücksgefühle halten nur kurz an.

Montag, 28. August 2017

Die Augen der Heather Grace - David Pirie


Moin ihr Lieben,

da hat sich doch ein echtes Schätzchen hinten in meinem Regal versteckt gehalten. Vor einiger Zeit habe ich mir dieses Buch gekauft und es dann doch nicht geschafft es zu lesen. Durch eine Abstimmung auf Instagram habe ich es jetzt doch endlich zur Hand genommen und eine wunderbare Geschichte geliefert bekommen.

Inhalt

Der junge Arthur Conan Doyle ist noch weit davon entfernt als Autor der Sherlock Holmes - Bücher Erfolge zu feiern. Im Grunde ist ihm noch nicht einmal die Idee gekommen überhaupt Schriftsteller zu werden. Auf Drängen seiner Mutter hat er mit dem Medizinstudium angefangen und kämpft sich durch seine Vorlesungen. Er hat sich eigentlich schon dazu entschieden alles hinzuschmeißen, als er dem etwas exzentrischen Dr. Bell kennen lernt. Richtig sympathisch ist er ihm nicht, aber irgendwie ist Doyle von Bells Art auch fasziniert und besucht daher seine Vorlesungen und wird sogar sein Assistent.

Donnerstag, 24. August 2017

Argus - Jilliane Hofman


Moin ihr Lieben,

nach langer Zeit habe ich nun den dritten Teil der Cupido-Reihe gelesen und sie mit einem zufriedenen Gefühl abgeschlossen, nachdem ich vom zweiten Teil Morpheus ein wenig enttäuscht war.

Inhalt

Dieses mal ermittelt die junge Staatsanwältin Daria DeBianchi in einem Fall gegen einen einnehmenden jungen Geschäftsmann, der eine junge Frau in einem Club kennengelernt und in seinem Auto mitgenommen haben soll um sie anschließend zu vergewaltigen, zu foltern und umzubringen. Als ihr ein Video zugespielt wird, dass ihren Angeklagten entlasten soll, ahnt sie nicht, dass sich ihr einfacher Prozess zu einer bundesweiten Ermittlung nach den Mitgliedern eines Snuff-Clubs entwickeln soll. Reiche Männer aus allen Berufsspaten zahlen viel Geld um dabei zu zu sehen wie junge Frauen vor ihren Augen qualvoll getötet werden.

Montag, 21. August 2017

Blutpsalm - Meredith Winter


Moin ihr Lieben,

das sich Romanzen zwischen einzelnen Protagonisten in Thrillern und Krimis entwickeln ist nichts Ungewöhnliches. Der Sommerburg-Verlag hat mit "Blutpsalm" von Meredith Winter jetzt einen Thriller veröffentlicht, der die leidenschaftliche Beziehung der beiden Hauptcharaktere mehr in den Fokus der Geschichte stellt.

Inhalt

Idyllisch liegt das kleine Dorf Sommerburg mit seinen 800 Einwohnern in einer norddeutschen Winterlandschaft.  Jeder kennt jeden, das Dorfleben folgt seinen ganz eigenen Regeln und Kriminalität ist fast ein Fremdwort. So könnte es gerne bleiben, aber ausgerechnet in der Adventszeit soll sich das alles ändern. Der junge evangelische Geistliche Jonathan Littke hat sich nach acht Jahren an dieses beschauliche Leben angepasst und hätte daran wahrscheinlich auch wenig geändert, wenn er nicht durch einen Zufall der Edelprostituierten Marlene begegnet wäre und sich sofort Hals über Kopf in sie verliebt hätte.

Montagsfrage 21. August


Moin ihr Lieben,

um gut in die neue Woche starten zu können gehört für mich mittlerweile einfach die Montagsfrage meines heiß geliebten Buchfresserchens dazu. Nach dem entspannten Nichts-Tun des Wochenendes werden die Gehirnzellen so langsam wieder aufgewärmt und müssen keinen Kaltstart hinlegen.
Die heutige Montagsfrage lautet:

Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Ich denke auf die Frage kann jeder ein paar Titel als Antwort nennen. Geschmäcker sind einfach verschieden und nicht jedem können alle gefallen. Aktuell wäre da bei mir u.a. die Reihe "Im Reich der sieben Höfe" oder auch alle Bücher, die in der Aufmachung "Gone Girl" ähneln. Am Inhalt der Bücher liegt es nicht, da ich ehrlich gesagt keine Ahnung habe worum es geht. In meiner Schatzsuche #12 Underdogs oder Mainstream hatte ich bereits mal erzählt, dass ich quasi abgeschreckt werde von gehypten Büchern. Das schließt aber nicht aus, dass ich sie vielleicht in ein paar Jahren doch noch mal ausprobieren werde.

Welche Bücher würdet ihr aktuell nicht zur Hand nehmen und warum?

Kommt gut in die Woche!

Sonntag, 20. August 2017

Die Frau an der Schreibmaschine - Suzanne Rindell


Moin ihr Lieben,

die meisten Thriller spielen ja in der heutigen Zeit und die Helden sind abgebrühte Ermittler, die mit Hilfe technischer Wunderwaffen der Wahrheit auf den Grund gehen. In diesem Buch sieht das ein wenig anders aus und das war auch der Grund, warum ich es voller Vorfreude mitgenommen habe.

Inhalt

Mitte der 20er Jahre sind arbeitende Frauen noch eine Seltenheit und wenn, dann meist in klinischen Arbeitsumfeldern als reine Schreibkraft. Die junge, alleinstehende Rose Baker stellt da eine Ausnahme dar, denn sie arbeitet als Stenotypistin in einem New Yorker Polizeirevier, in dem sie jeden Tag den Schattenseiten des Lebens begegnet. Als Waisenkind, dass von Nonnen großgezogen wurde, hat sie gelernt ein bescheidenes und fleißiges Leben zu führen. Diese Einstellung führt zwar dazu, dass ihre Arbeit zwar sehr geschätzt wird, aber ihr im Privatleben keine Freunde macht.
Eines Tages taucht eine neue Stenotypistin auf, Odalie Lazare. Vom ersten Tag an ist Rose von ihr fasziniert und bemüht sich ihr zu gefallen.

Freitag, 18. August 2017

Die Rivalin der Königin - Elizabeth Fremantle


Moin ihr Lieben,

heute habe ich die Rezension zu "Die Rivalin der Königin" von Elizabeth Fremantle für euch. Das Buch wurde mir liebenswerter Weise vom Bloggerportal zugeschickt, was mich sehr gefreut hat, da mein Blog ja noch irgendwie in den Kinderschuhen steckt.

Inhalt

Mit gerade einmal 18 Jahren kommt die junge Penelope Devereux, die Tochter des verstorbenen Grafen von Essex, an den Hof der englischen Königin Elizabeth I. Vor diesem Tag hat sie Angst, da ihre Familie nach dem Tod des Vaters bei der Königin in Ungnade gefallen ist, als die Mutter erneut geheiratet hatte. Durch ihre Schönheit und ihrer Fähigkeit, ihre eigene Meinung auf charmante Weise zu äußern, gewinnt sie aber schnell die Zuneigung der Königin und sichert sich einen ganz besonderen Platz am königlichen Hof. Es scheint, dass ihr Leben nun eine positive Wendung nehmen soll, da sie auch bereits seit Kindertagen mit dem angesehenen Dichter Philipp Sidney verlobt ist. verliebt sich nach einer Weile sogar in ihn, aber das Schicksal hat zunächst andere Pläne für Penelope.

Mittwoch, 16. August 2017

Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen - Lars Simon


Moin ihr Lieben,

heute habe ich ein Buch für euch, von dem ich nicht so genau weis, in welches Genre ich es einordnen soll. Krimi? Fantasy? Oder doch lustige Unterhaltung? Lars Simon gelingt in dem Buch eine gelungene Mischung aus Spannung, Kriminalfall und einer etwas anderen Realität.

Inhalt

Der schwedische Unternehmensberater Lennart Malmkvist geniest sein Leben in vollen Zügen und bewegt sich auf der Karriereleiter steil nach oben. In Kürze steht die wichtigste Präsentation seines Lebens an, die ihn aus dem idyllischen Göteborg in die Metropolo Stockholm bringen soll. Ausgerechnet dann passieren eine Reihe merkwürdiger Ereignisse. Eines Morgens steht ein gespenstisch wirkender Leierkastenspieler vor seiner Haustür und seine Musik verfolgt ihn bis auf die Arbeit und nachts in seine Träume. 

Montag, 14. August 2017

Montagsfrage 14.August

Moin ihr Lieben,

heute stellt uns das Buchfresserchen mal wieder eine Frage, die aktuell super zu mir passt. Genau möchte sie wissen:

Welche Bücher hast du zuletzt aussortiert?

Das waren einige bei mir. Bisher habe ich mich immer ein wenig dagegen gesträubt Bücher auszusortieren, auch wenn sie mir überhaupt nicht gefallen haben. Aber neulich hat es mich einfach gepackt und es musste eine ganze Kiste aus meinen Regalen weichen. Alle Bücher hier aufzuzählen wäre etwas übertrieben, deswegen nenne ich nur ein paar.

  1. Department 19 - Die Mission : Die Geschichte hat mich überhaupt nicht gepackt, ich hab mich regelrecht durch gequält. Mit war die ganze Geschichte einfach zu konstruiert.
  2. Die Biss-Reihe Bd. 1-3 : Als die neu waren haben sie mich angesprochen, aber mittlerweile weis ich selbst nicht mehr wieso. Zu kitschig und Bella ist mir einfach zu hörig für eine moderne Frau.
  3. Verblendung : Das Buch hat mir an sich gefallen, aber da ich die anderen Bücher der Reihe nicht habe, hab ich keinen Sinn darin gesehen sie zu behalten.
 Im weiteren sind noch ein paar Kinder- und Sachbücher mit ausgezogen bzw. warten immer noch auf ein neues Zuhause. Also wer Interesse hat einfach melden. ;)

Kommt gut in die Woche!

Freitag, 11. August 2017

Fingerhut-Sommer - Ben Aaronovitch


Moin ihr Lieben,

heute stelle ich euch endlich den fünften Teil der Peter Grant-Reihe vor. Es liegt zwar schon ein wenig zurück, dass ich das Buch abgeschlossen habe, aber ich musste es erst verarbeiten. Die einzelnen Bände der Reihe unterscheiden sich alle in irgendeiner Weise von einander und dieser hat mich echt umgehauen.

Inhalt

Bisher hat Peter Grant immer in seinem vertrauten Umfeld, den Straßen von London, ermittelt, aber dieses mal muss er raus aufs Land und sich in erster Linie mit Menschen und weniger mit magischen Geschöpfen zu tun.
Zwei kleine Mädchen verschwinden über Nacht spurlos aus ihren Zimmern. Es gibt keine Anzeichen für eine Entführung oder das sie einen Unfall hatten. Da es zunächst auch keine magischen Spuren gibt, bietet das Folly der etwas überforderten Polizei vor Ort nur seine Hilfe als normale Polizei an. Selbstverständlich muss Peter nicht lange warten, bis er doch verdächtige Unregelmäßigkeiten entdeckt, die bislang als Hirngespinste von Kindern abgetan wurden. Die unsichtbare Freundin Prinzessin Luna des einen Mädchens, genauso wie die Erzählung von einem Schloss in den Hügeln.
Magische Unterstützung bekommt Peter, nach dem Verrat von Lesley, durch Beverly Brook.
Der Gesichtslose hat dieses Mal eine Pause, aber Peter lernt, dass nicht nur Technik, sondern auch die Natur bemerkenswert auf magische Einflüsse reagiert und bei der Suche nach den Mädchen helfen kann.

Fazit

Dieser Band war mein absoluter Favorit der Reihe. Peter Grant entwickelt sich immer mehr zu einem selbstbewussten, fähigen Polizisten, der sich auf veränderte Situationen einstellen kann und mit seiner Neugier ungewöhnliche Wege einschlägt. Zudem zeigt sich dieses mal, dass er sich nicht nur mit magischen Wesen auseinander setzen kann, sondern dass er mit seiner freundlichen Art auch normalen Menschen Informationen entlocken kann.  Abschließend muss auch noch erwähnt werden, dass die Beziehung zwischen Beverly und Peter endlich enger wird.

So, genug für heute. Demnächst geht auch noch mein Post zum sechsten und vorerst letzten Teil der Reihe online.

Viel Spaß beim Schmökern!


Dienstag, 8. August 2017

Der böse Ort - Ben Aaronovitch


Moin ihr Lieben,

auch wenn es etwas länger gedauert hat, kommt hier endlich meine Rezension zum vierte Fall der Peter Grant Reihe.

Dieses mal ermittelt Peter zusammen mit seiner Kollegin Lesley undercover in einem Londoner Wohnblock der in den 70er Jahren von einem renommierten deutschen Architekten geplant und errichtet wurde. Auf diese Spur wird das Folly-Team durch Zufall gebracht. Einem Antiquar wird ein altes magisches Buch angeboten, dass vor einiger Zeit aus dem Nachlass des Architekten entwendet wurde. Zunächst versucht das Team nur heraus zu finden, wie er in den Besitz dieses Buches gekommen ist, welche magischen Extras sein berühmtestes Gebäude versteckt und wieso das Mordopfer verbissen versucht hat es abreißen zu lassen. Und bei allem mischt auch wieder einmal der Gesichtslose mit und es wird deutlich wie gefährlich er genau ist.
Die Geschichte ist voller Action und lässt keinen Platz für Langeweile. Wenn Peter nicht durch seine normale Polizeiarbeit und seinem Studium der Zauberei ausgelastet ist, dann hält ihn das magische Volk voll auf Trab - Flussgötter, Baumgeister und Feen.

Im Gegensatz zu den anderen Teilen beschränken sich die Ermittlungen dieses mal auf einige wenige Schauplätze und weniger Figuren, sodass der gesamte Plot ein wenig überschaubarer ist. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen und diesen Teil zu meinem bisherigen Favoriten der Reihe zu machen.

Es wird euch beim vierten Teil nicht überraschen, dass ich Fan der Reihe bin und kann nur jedem empfehlen der Reihe eine Chance einzuräumen. Alle, die neugierig geworden sind empfehle ich meinen Post zu Die Flüsse von London - Ben Aaronovitch, dem ersten Teil der Reihe, auch noch zu lesen.


Viel Spaß beim Schmökern!

Freitag, 4. August 2017

#16 Private Libary


Moin ihr Lieben,

wahrscheinlich träumt jeder von uns von seiner eigenen kleinen Bibliothek. Einem Raum voller Regale, in denen alle unsere Lieblinge Platz finden. Vielleicht noch mit einem gemütlichen Sessel oder Sofa in der Ecke, auf dem man mit einer Tasse Tee und einem Buch die Zeit vergessen und in neue Welten eintauchen kann.

Ok, vielleicht ist das auch nur mein Traum, aber ich finde ihn super. Leider hab ich bisher nicht den Platz um ihn mir zu verwirklichen, daher sind meine Schätze ein wenig verteilt. Etwa die Hälfte, vor allem meine Jugendbücher und All-Time-Favorits, sehe ich jeden Morgen, wenn ich aufwache. Sie verteilen sich auf zwei Regale in meinem Schlafzimmer. Da kann man doch nur gut schlafen, wenn man von Alice, Mary Poppins und den Fünf Freunden  umgeben ist.

Die andere Hälfte - Thriller, Krimis und andere Romane - verschönern mein Wohnzimmer, so dass ich auch beim Fernsehen nicht auf sie verzichten muss. Außerdem muss ich mich auch nicht weit vom Sofa entfernen um mir ein neues Buch auszusuchen, wenn ich ein anderes abgeschlossen habe.

Ein paar Weitere verteilen sich doch noch auf Küche und Büro, schließlich machen Koch- und Lehrbücher dort ein wenig mehr Sinn. Auch meine aussortierten Bücher lagere ich im Büro. 

So, jetzt habt ihr mal einen Überblick über meine Buchlandschaften bekommen. Wo haben eure Bücher ihren Platz gefunden? Konntet ihr euch euren Traum bereits erfüllen oder lebt ihr auch noch mit einem Kompromiss?

Ein schönes Wochenende mit viel Zeit zum Lesen!

Mittwoch, 2. August 2017

Ein Wispern unter Baker Street - Ben Aaronovitch


Moin ihr Lieben,

nach der positiven Entwicklung der Peter Grant - Reihe musste ich den dritten  Teil selbstverständlich auch sofort lesen, auch wenn ich im Vorfeld von einigen gehört habe, dass sie enttäuscht waren von diesem Teil. Ich persönlich kann mich dem nicht anschließen. 

Dieses mal führen die Ermittlungen Peter buchstäblich auf die dunkle Seite Londons - seine Unterseite. Es geht ab in den Untergrund. Neben dem weitverzweigte U-Bahnnetz gehört da auch  ein Netz von Geheimgängen und -kammern dazu, deren Entstehung wieder einmal weit in der Vergangenheit liegt.

Ein amerikanischer Kunststudent wird erstochen in einem Londoner U-Bahn-Tunnel gefunden. Wie er dorthin gekommen ist und der Täter unentdeckt entkommen konnte ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Grund genug das Folly-Team hinzu zu ziehen. Um vergleichbare Katastrophen wie in den vorangegangen Fällen vorzubeugen wird Peter der Mordkommission - sprich Seawoll und Stephanopoulos- unterstellt und bekommt zusätzliche Unterstützung durch seine alte und neue Partnerin Lesley, die nach ihrer Krankschreibung ins Folly gewechselt ist.
Weiterhin gehören auch wieder die Themseschwestern und der Gesichtslose wieder dazu. Dieses mal mischt auch noch das FBI in dem Fall mit und bringt Peter in heikle Situationen.

Nachdem Peter im zweiten Teil ja recht viele Freiheiten in seinem Vorgehen genießen konnte, muss er sich dieses mal wieder mehr an Regeln und Strukturen halten. Er muss seinen Vorgesetzten Bericht erstatten und sich an die Vorschriften der Met halten. Insgesamt nimmt das der Geschichte ein wenig das Tempo, aber bringt dafür wieder etwas mehr Krimi-Feeling zurück.

Um die ganze Sache wieder rund zu machen gehört es auch einfach dazu, dass man auch in diesem Buch wieder eine ganze Menge an historischen Fakten zu Geschichte Londons mitgeliefert bekommt, die auf eine geschickte Art in den Verlauf der Erzählung mit eingebaut werden.

Ein großes Fazit kann ich mittlerweile ja nicht mehr ziehen. Wenn einem die ersten beiden Teile gefallen haben, ist dies ein absolutes Must-Read. Aber die Reihe ist einfach Geschmackssachen und wen es nicht packt, für den gibt es genug Alternativen.

Viel Spaß beim Schmökern!

Montag, 31. Juli 2017

Montagsfrage 31.Juli


Moin ihr Lieben,

nach einer kurzen Abstinenz gibt es auch von mir mal wieder eine Antwort auf die Montagsfrage des Buchfresserchens. Heute möchte sie von uns wissen:

Welches Buch ist dein letzter Neuzugang und was hat dich zum Kauf bewogen?

Nach längerem überlegen muss ich feststellen, dass ich, je nach Auslegung, zwei Antworten auf die Frage hätte:

Als letztes gekauftes Buch ist "Wachen wachen" von Terry Pratchett bei mir eingezogen. Ich liebe die Kreativität, mit denen die Scheibenwelt-Romane verfasst sind und erfülle mir zur Zeit den Traum meine Sammlung zu vervollständigen.

Allerdings habe ich mir vor einigen Tagen "Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr" von Walter Moers vorbestellt und auch schon bezahlt. Es ist leider nur noch nicht bei mir angekommen. Also würde ich das als meinen letzten Neuzugang bezeichnen. Genau wie bei Pratchett liebe ich einfach die Art , wie die Welten gestaltet werden, mit Liebe zum Detail und Humor.

Kommt gut in die Woche!

Freitag, 28. Juli 2017

#15 Ordnung ist das halbe Leben


Moin ihr Lieben,

damit euch in den nächsten Tagen nicht so langweilig wird hab ich mal wieder eine Frage an euch, die mich schon ein Weilchen beschäftigt. In den letzten Monaten sind bei mir eine riesige Menge an neuen Büchern eingezogen und ein paar einzelne ausgezogen, sodass meine alte Ordnung in meinen Regalen absolut nicht mehr besteht. Ehrlich gesagt gibt es gar keine Ordnung mehr. Zum Schluss habe ich nur noch zwischen gelesen und ungelesen unterschieden.

Fazit: Es wird endlich mal wieder Zeit da aufzuräumen. Aber wie???

Bisher habe ich meine Bücher nur nach Genre sortiert ohne auf Autor oder ähnliches zu achten. Da ich mittlerweile überwiegend Krimi/Thriller habe, habe ich mir überlegt, ob ich nicht nach Autor sortieren sollte. Oder eine Kombination aus beiden Varianten. 
Viele sortieren ihre Regale ja auch nach Farben. Optisch wirklich ein Highlight und ich bewundere immer, mit wie viel Mühe diese Ordnung verbunden sein muss. Ich habe es selber einmal probiert, aber habe es einfach nicht ausgehalten, dass Jugendbuch neben Psychothriller stand. Das selbe  Problem hatte ich auch, als ich mal versucht habe, meine Bücher nach Größe zu sortieren.

Wie sieht es in euren Regalen aus? Habt ihr vielleicht Tipps?

Schönes Wochenende mit viel Lesezeit!

Mittwoch, 26. Juli 2017

Das Buch der Spiegel - E.O. Chirovici


Moin ihr Lieben,

kaum deutet etwas im Titel darauf hin, dass der Inhalt eines Buches mit Büchern beschäftigt, muss ich es irgendwie lesen. Leider muss ich da ab und zu auch Enttäuschungen hinnehmen. Der Klappentext war zwar kurz aber klang vielversprechend. Ein ungeklärter Mord und ein unveröffentlichtes Buch.

Kurz vor seinem Tod lässt Richard Flynn dem Literaturagenten Peter Katz den Anfang zu einem Buch zukommen, indem er von einem kurzen Abschnitt seiner Studienzeit Ende der 80er berichtet, in der er mit einer anderen Studentin in einer WG lebt und die damit endete, dass ein renommierter Professor seiner Universität ermordet wird und Richard Flynn in den Kreis der Verdächtigen gerät. Obwohl Katz von dem Auszug begeistert ist und gerne mehr lesen möchte, kommt es nicht mehr dazu. Als Katz Kontakt zu Flynn aufnehmen will, liegt dieser auf Grund seiner Erkrankung bereits im Koma und verstirbt. Sein Manuskript ist nicht auffindbar. Aus Neugier lässt Katz dann weitere Ermittlungen anstellen, um raus zu finden, ob mehr hinter der Geschichte steckt. Zunächst über einen befreundeten Journalisten und später durch einen pensionierten Polizisten.

Das gesamte Buch wirkt sehr langatmig durch die schier endlosen Dialoge in direkter und indirekter Rede ohne richtige Handlung. Zudem werden verschiedenste Versionen der Geschehnisse aufgeführt ohne dem Leser letztlich eine Aufklärung der Wirklichkeit zu geben. Nachdem ich das Buch abgeschlossen hatte, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte zu keinem Ende gekommen ist.

Daher kann ich leider keine Leseempfehlung für "Das Buch der Spiegel" aussprechen.

Viel Spaß beim Schmökern!

Mittwoch, 19. Juli 2017

Schwarzer Mond über Soho - Ben Aaronovitch


Moin ihr Lieben,

mittlerweile habe ich auch den zweiten Teil der Peter-Grant-Reihe abgeschlossen und muss sagen, dass die Reihe sich gut entwickelt und der Leser durch die vielen Infos aus dem ersten Teil sich besser in die Geschichte rein findet.

Im Stadtteil Soho sterben wiederholt Jazzmusiker eines unerwarteten Todes innerhalb von 24 Stunden nach ihrem letzten Auftritt. Da sich keine Todesursachen feststellen lassen, wird Peter zu dem Fall hinzugezogen und er muss erkennen, dass die Spur von Opfern sich bis zum zweiten Weltkrieg zurück erstreckt. Einer Hochphase der Londoner Jazz-Szene. Zudem muss Peter ebenfalls feststellen, dass sein Vater ebenfalls zu wenigen Opfern zählt, die den Tätern noch einmal entkommen sind. Parallel muss er im Fall der "Männerfresserin" weiter ermitteln und erfährt mehr über verstörende Experimente, magische Geheimbünde und  der Geschichte der Magie. Zusätzlich wird er auch noch durch attraktive Jazz-Groupies abgelenkt, so dass er nicht erkennt wie nah er den Mördern bereits gekommen ist.

Im zweiten Teil nimmt die Story rund um Peter Grant und die Sonderabteilung der Londoner Polizei richtig Fahrt auf. Aaronovitch schreibt zwar immer noch sehr detailreich und schmückt weiterhin die Nebenhandlung gerne aus, aber dieses mal konzentriert er sich doch vermehrt auf die Ermittlungen des einen Falles. Der Leser erfährt auch in diesem Band wieder einiges über London und seine Geschichte, vor allem von seiner Jazzkultur. Da Grants Vater ja eine (fast) erfolgreiche Jazzlegende ist, erhält man auch weitere Einblicke in seine Vergangenheit.

Ein absolutes Must-Read für diejenigen, die den ersten Teil verschlungen haben und für die, die sich noch unsicher sind. Die Reihe ist besonders in ihrem Stil und daher bestimmt nichts für jeden. Alle, die sich durch den ersten Teil gequält haben können sich ruhigen Gewissens anderen Geschichten widmen.

Viel Spaß beim Schmökern!

Freitag, 14. Juli 2017

#14 Lesepensum - Fix oder Variabel


Hobby oder Aufgabe?
Spaß oder Pflichterfüllung?

Moin ihr Lieben,

diese komischen Fragen sind mir in letzter Zeit des öfteren durch den Kopf geschossen. Grund, bei einigen anderen Buchbloggern habe ich gesehen, dass sie sich feste Leseabschnitte einteilen bzw. feste Ziele setzen, bis zu welcher Seite sie an einem Tag noch kommen wollen. Macht ihr das auch?

Ich lese da eher frei Schnauze so weit wie ich an dem Tag halt komme, schließlich ist es ja mein Hobby und nur zum Vergnügen da. In meinem Alltag gibt es so viele feste Vorgaben, die ich einhalten muss im Job und im Privatleben, da will ich mir nicht auch noch in diesem Bereich feste Ziele setzen. Ich würde es auch jedes mal als kleine Niederlage empfinden, wenn ich das Ziel nicht erreichen würde und das Gefühl brauch man ja nun wirklich nicht gebrauchen. Mir persönlich stößt dieses öffentliche Posten seiner Leseziele, teilweise täglich, ein wenig auf. Wettbewerbe gibt es genug und beim Lesen gibt es schließlich nichts zu gewinnen.

Wie seht ihr das? Braucht ihr solche Ziele um euch zum Lesen zu motivieren oder nehmt ihr es auch eher entspannt?

Mittwoch, 12. Juli 2017

Weil ich Layken liebe / Weil ich Will liebe - Colleen Hoover


Moin ihr Lieben,

als eingefleischter Thriller-Leser - auch wenn ich dies gerne bestreite - und da meine Teenager-Tage auch schon ein Weilchen zurück liegen, hat sich die Anzahl an Jugendbüchern auf meinem SuB deutlich gegen Null bewegt. Meine Freunde haben schließlich beschlossen, dass sich das ändern muss und mir diese beiden Bücher von Colleen Hoover empfohlen (aufgedrängt). 

Im ersten Band "Weil ich Layken liebe" zieht die 18 jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder von Texas nach Michigan, von einer Kleinstadt in eine Detroiter Vorstadt. Als wenn das nicht schon genug Neues für den Anfang wäre, verliebt sie sich bereits in der ersten Woche Hals über Kopf in ihren Nachbarn Will, der einen Bruder im selben Alter hat wie sie und die direkt beste Freunde werden. Will geht es nicht anders und ist sofort begeistert von seiner neuen Nachbarin. Nach einer Woche auf Wolke sieben müssen beide aber erschreckend feststellen, dass Will mit 21 bereits an einer Schule unterrichtet - und zwar an Laykens. Ein Zusammensein scheint unerreichbar zu sein.

Im zweiten Band "Weil ich Will liebe" - Achtung Spoiler!? - geht es dann, nachdem Will und Layken doch einen Weg zueinander gefunden und schon ein paar Hindernisse gemeinsam überwunden haben darum zusammen zu bleiben. Nach einem Jahr Beziehung hat der Alltag beide wieder voll im Griff. Beide sind am studieren und haben Verpflichtungen gegenüber ihren Familien zu erfüllen. Und wie kann es anders sein, die Vergangenheit holt einen auch immer wieder ein und bringt neue Herausforderungen mit sich. Als Wills Exfreundin in einem seiner Seminare auftaucht und eine zweite Chance einfordert, wird die junge Beziehung, um die so hart gekämpft wurde, auf eine neue Prüfung gestellt.

Am Anfang hat mich die Geschichte noch nicht richtig gepackt, da es mir ein wenig zu klischeehaft war. Liebe auf den ersten Blick. Knisternde Spannung in der Luft. Berührungen, die sich wie elektrische Impulse anfühlen. Das klassische Geschreibsel in Liebesgeschichten. Wie ihr euch denken könnt, habe ich trotzdem weiter gelesen und nachdem ich die Charaktere besser kennengelernt habe und den ersten Slam-Text gelesen hatte war ich doch begeistert und habe beide Bände in zwei Tagen verschlungen. Die Bücher halten die eine oder andere Überraschung für den Leser bereit. Auch sind die Reaktionen von Will und Layken meistens "realistisch" dargestellt hinsichtlich des Alters, sodass auch ältere Leser wie ich nicht von emotionalen Extremen genervt werden.

Ihr merkt ich bin begeistert und würde es jedem weiter empfehlen, der ein wenig Liebe gut gebrauchen kann. Der Dritte Teil liegt auch schon parat. Hoffentlich geht es genau so mitreisend weiter.

Viel Spaß beim Schmökern!

Freitag, 7. Juli 2017

#13 Keine Lust auf nix


Moin ihr Lieben,

kennt ihr das auch? Manchmal hat man einfach keine Lust auf irgendetwas. Auch nicht auf ein gutes Buch. Mitte Juni hat mich mal wieder so eine Phase der Leseunlust gepackt und so richtig raus bin ich immer noch nicht.

In den vergangen Jahren habe ich dann immer alle Bücher komplett beiseite gelegt und konsequent gar nicht gelesen.  So konnte es manchmal Monate dauern, bis ich wieder angefangen habe ein Buch in die Hand zu nehmen und wieder in neue Welten einzutauchen. Dieses mal wollte ich es irgendwie schaffen, dass es nicht ganz so lange dauert, denn Lesen macht mir ja schon Spaß. Daher habe ich mal einen anderen Weg versucht. 

Zunächst einmal habe ich mir ein paar Titel, bei denen ich nicht sicher war, ob ich sie lesen würde als Hörbuch besorgt. Da ich im Moment relativ viel und lange im Auto sitze bot sich das sogar an und ich lasse mich jetzt während der Fahrt ein wenig berieseln. - Gefällt mir schon mal gut.

Außerdem habe ich mein CR "Die Eismacher" abgebrochen - was bei mir ja wirklich selten vorkommt. Ich fand die Geschichte eigentlich nicht schlecht und einen besseren Titel kann es im Sommer ja auch nicht geben, aber irgendwie hatte es mich nicht gepackt und hätte mich in meiner Leseflaute daher eher bestärkt. Leider war es ein Buch aus der Bibliothek und musste wieder zurück gehen. Wenn ich dran denke werde ich es mir aber auf jeden Fall nochmal ausleihen und zu Ende lesen.
Allerdings wollte ich ja dieses mal trotz Unlust am Ball bleiben, daher habe ich mir  als neues CR den dritten Teil der Peter Grant - Reihe von Ben Aaronovitch geschnappt. Bei dem Titel wusste ich ja bereits wie der Schreibstil ist und das er mir gefällt. Zudem ist bei einer Reihe halt eine gewisse Neugierde auf den Verlauf da, der einen ein wenig mehr zum Lesen animiert.- Klappt bislang auch ganz gut.

Fazit: Bislang bin ich mit meiner neuen Art eine Flaute zu überbrücken ganz zufrieden. Zwar ist sie noch nicht ganz überstanden, aber es geht deutlich bergauf.

Wie ist es mit euch? Kennt ihr auch solche Flauten und wie geht ihr mit ihnen um?

Mittwoch, 5. Juli 2017

Die Flüsse von London - Ben Aaronovitch


 Moin ihr Lieben,

diejenigen von euch, die mir auf Instagram folgen, haben vielleicht mitbekommen, dass ich mein Interesse für die Buchreihe von Ben Aaronovitch rund um den Londoner Polizist und Zauberlehrling Peter Grant durch die Mädels von DieBuchneurotiker geweckt wurde. Zum Glück standen die ersten fünf Bücher der Reihe direkt im Regal meiner Bibliothek des Vertrauens und wurden sofort von mir mitgenommen. 

In "Die Flüsse von London" startet der junge Polizist Peter Grant seine Ausbildung in einer ganz besonderen Sonderabteilung des MET, die sich ausschließlich mit Fällen außerhalb des "normalen" Lebens befasst. Eigentlich war geplant, dass er nach seinem zweijährigen Pflichtdienst in Uniform auf den Straßen Londons zum CPU - der Dokumentationsabteilung - wechseln sollte. Einem ganz entspannten, ungefährlichem Schreibtischjob. Doch dieser Plan ist hinfällig, als ihm während seines letzten Diensts ein Geist erscheint, der behauptet Zeuge eines Mordes gewesen zu sein. 

Dieser Mord wird auch der erste Fall, den er als Zauberlehrling aufzuklären hat, da sowohl Opfer als auch Täter nicht freiwillig an die Tatorte gekommen sind und auch nicht freiwillig getötet haben. Parallel bekommt Peter Grant noch weitere Aufgaben gestellt, die er zu meistern hat. Zunächst einmal die Grundlagen der Magie zu verstehen und erste Zauber ausführen zu können. Außerdem muss er sich mit einem Paar Vorstadtvampire auseinandersetzen. Aber die größte Herausforderung - neben der Klärung der Mordserie - ist es zwischen den Flußgöttern Mutter Themse und Vater Themse zu vermitteln und eine gewaltsame Auseinandersetzung zu verhindern.

Jetzt nachdem ich den ersten Teil gelesen habe freue ich mich schon auf den nächsten. Am Anfang hatte ich auf Grund des Covers die Befürchtung, dass das ganze eher ein Jugendbuch sein könnte und mir der Nervenkitzel ein wenig fehlen könnte. Aber das Buch ist definitiv kein Jugendbuch, allein schon wegen den Grants Gedanken beim Anblick von hübschen Frauen. Aaronovitch gelingt es super die Balance zu treffen zwischen locker/amüsant und brutal/bösartig. Beide Fälle sind wirklich gut strukturiert und bis ins kleinste Detail durchdacht. Sie könnten genauso auch in einem normalen Krimi passieren, aber durch die Magie bekommen sie einen ganz eigenen Charme.

Man darf aber auch nicht vergessen, dass eine Story nicht leben kann ohne gute Charaktere. Allen voran besticht natürlich Peter Grant durch seinen intelligente, aber manchmal ein wenig abwesende Art, genauso wie durch seine ganz besondere Familienverhältnisse, die seine Arbeit in verschiedenen Situationen beeinflussen. Dann Inspector Nightingale und seine Haushälterin Molly, deren Beziehung zueinander weniger durch Worte als durch Handlungen deutlich wird. Und nicht zuletzt die magischen Charaktere, die durch Aaronovitchs Beschreibungen ihrer Erscheinungen für den Leser sofort fassbar werden.

Ihr merkt, ich bin begeistert. Eine echte Leseempfehlung für die groß gewordene Potter-Generation, die sich mittlerweile anderen Genre zugewandt haben, aber gerne mal zurückschauen wollen.

Viel Spaß beim Schmökern!!

Montag, 3. Juli 2017

Montagsfrage 3.Juli

Moin ihr Lieben,

heute musste ich erst ein wenig über die neueste Frage des Buchfresserchens nachdenken, bevor ich  mich ans Schreiben machen konnte, denn heute möchte es von uns wissen:

Gibt es ein Buch, bei dem du nach dem Lesen sofort wusstest, dass du es noch einmal lesen würdest?

Es gab bestimmt schon das eine oder andere Buch, dass ich mit dem Gedanken zugeschlagen habe, dass ich es gerne noch einmal lesen würde, weil die Figuren mich begeistert haben oder weil ich in der komplexen Geschichte bestimmt das eine oder andere überlesen habe. Aber das waren eben nur kurze Gedanken.
Das ich mich jemals direkt zu einem Re-Read entschieden habe nach der letzten Seite kann ich mich nicht dran erinnern. Zu mal ich es generell selten schaffe Bücher erneut zu lesen und dann auch nach Lust und Laune entscheide welches Buch es trifft. 

Wie sieht es bei euch aus? Gab es bei euch Titel, die nach dem lesen direkt wieder auf den SuB gewandert sind?

Freitag, 30. Juni 2017

#12 Underdogs oder Mainstream


Moin ihr Lieben,

ich bin ja noch ein Küken in der riesigen Welt der Buchblogger bzw. generell dem Austausch über Bücher in den Social Media. Mir war nie bewusst gewesen, auf wie viele verschiedene Wege Bücherwürmer wie ich ihre Leidenschaft miteinander teilen und Anregungen für Neues liefern. Ob nun über einen eigenen Blog, Instagram oder Facebook - nur um ein paar Beispiele zu nennen.

In den letzten zwei Monaten hat sich mir eine ganz neue Welt eröffnet und ich bin begeistert. Meine Auswahl in der Bibliothek fällt mittlerweile nicht mehr ausschließlich zufällig aus, sondern ich gucke durchaus im Vorfeld den einen oder anderen Titel nach, ob er verfügbar ist und nehme ihn - wenn möglich - mit.

Allerdings habe ich mittlerweile auch schon festgestellt, dass ich mich doch eher von den "Geheimtipps" überzeugen lassen. Büchern, die von nur ein oder zwei Leuten vorgestellt werden und die es schaffen, mir das Besondere an dem Buch oder der Reihe zu vermitteln.
Es lässt sich nicht vermeiden, dass manche Titel und Reihen von vielen verschiedenen Bloggern genannt und rezensiert werden und in der Regel von allen gelobt werden. Ich verliere bereits das Interesse an einem Buch - bevor ich es überhaupt in die Hand genommen habe - wenn es mir zu oft vor die Nase gehalten wird. 

Wie ist es bei euch? Lasst ihr euch eher von der Begeisterung für ein Buch anstecken, wenn ganz viele davon schwärmen und es euch immer wieder empfehlen? Oder zieht es euch auch mehr zu den Lesehighlights einzelner anderer Blogger hin?

Bin gespannt wie ihr es seht!

Mittwoch, 28. Juni 2017

All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven




Moin ihr Lieben,

heute gibt es mal wieder etwas fürs Herz, also haltet eure Taschentücher bereit. Jennifer Niven zeigt auf eine wunderbare Weise, dass Menschen nicht in Kategorien eingeordnet werden können, da sich anscheinend total verschiedene Charaktere sich manchmal doch ähnlicher sind als man denkt.

So geht es auch Theodore Finch und Violet Markey. Plötzlich stehen der Schulfreak und die beliebte Cheerleaderin zur selben Zeit auf dem Schulturm um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Theodore fühlt sich ungesehen und weis nicht, wer er ist. Violet trauert noch immer um ihre Schwester, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, den sie jedoch überlebt hat.

Finch überredet Violet es nicht zu tun und verpflichtet sie anschließend mit ihm zusammen ein Schulprojekt zu machen. Damit beginnt ihre gemeinsame Reise durch ihre Vergangenheit, um sie aufzuarbeiten und in eine bessere Zukunft zu starten.

Am Anfang lebt Violet sehr zurückgezogen. Nach dem Unfall hat sie sich von ihren Freunden zurück gezogen, alle Hobbies aufgegeben und sich in ihrem Zimmer verkrochen. Zudem war es für sie unvorstellbar auch nur in ein stehendes Auto zu steigen, geschweige denn wieder zu fahren. Im Laufe der Geschichte hilft Finch ihr schrittweise wieder zu einem normalen Leben zurück zu kehren. Sie geht wieder aus dem Haus und fährt wieder in Autos mit. Irgendwann fängt Violet sogar wieder mit ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, an. Zunächst hat sie in Finch auch nur den Freak gesehen und hat nur mitgemacht, da ihr die Kraft für den Widerstand fehlte, aber mit der Zeit entdeckt sie die Person hinter der Fassade und entwickelt Gefühle für diesen einfühlsamen Jungen mit der schwierigen Vergangenheit.

Seit Finch denken kann fühlt er sich für die Frauen in seiner Familie verantwortlich um sie gegen die Launen seines Vaters zu beschützen. So ist es für ihn selbstverständlich auch Violet vor sich selbst zu beschützen und ihr die positiven Seiten des Lebens aufzuzeigen. Dabei kämpft er immer wieder damit von seinen eigenen Gefühlen überwältigt zu werden und einfach wieder Einzuschlafen. Zu Beginn des Buches ist er gerade wieder Aufgewacht und bekommt schon bald das Gefühl, dass Violet ihm beim Wachbleiben helfen könnte. Das er durch das Projekt nicht nur ihr, sondern auch sich selber helfen kann. Mit der Zeit entwickelt auch er immer mehr Gefühle für Violet. Dennoch lassen sich seine Selbstmordfantasien nicht vollständig verdrängen und auch seine Familienprobleme spitzen sich immer weiter zu.
Jennifer Niven beschreibt die gemeinsame Zeit zweier Menschen aus zwei verschiedenen Perspektiven.Sie zeigt dem Leser, wie das eigene Leben durch andere beeinflusst werden kann und wo der Einfluss von Außen an seine Grenzen stößt. Ihr gelingt es die Beziehung der beiden sich langsam entwickeln zu lassen. Ebenso gestaltet sie die Hauptfiguren Vielschichtig, auch wenn die restlichen Figuren Stereotypen entsprechen.

Eine definitive Leseempfehlung meinerseits - wie immer vorausgesetzt, dass man dem Genre offen  gegenüber ist. Selbstverständlich kann man in dem Buch auch auf ein paar Details stoßen, die immer gerne genommen werden, wenn die Figuren tiefgründig und leicht depressiv sein sollen - Texte von Brontë und Virginia Woolf und Gitarre spielen - , aber im Großen und ganzen ist es wirklich ein besonderes Buch, dass es sich lohnt zu lesen.

Viel Spaß beim Schmökern!



Montag, 26. Juni 2017

Montagsfrage 26. Juni

Moin ihr Lieben,

nachdem ich letzte Woche mal ausgesetzt habe, bin ich diese Woche auf wieder mit einer Antwort zur Montagsfrage des Buchfresserchens mit dabei. Passend zu Jahresmitte möchte sie heute wissen:

Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Wirklich eine schwere Frage für mich, obwohl mein Rückblick nur die letzten drei Monate umfasst. In den vergangenen Monaten habe ich mich vermehrt an "neue" Genre heran gewagt und dabei so viele Highlights in nur drei Monaten gehabt.

Angefangen mit Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte von Romain Puértolas. Eine Geschichte, die auf unglaubliche Weise zeigt, wie man Kindern schwierige Situationen verständlich machen kann.

Auch Der Glasmurmelsammler von Cecelia Ahern ist mir ans Herz gegangen. Auch wenn man Menschen sein Leben lang kennt, gibt es doch immer auch Geheimnisse.




Weiter ging es mit The Girls von Emma Cline. Auch wenn das Buch nicht die einfachste Kost ist und die weniger schönen Seiten des Lebens beleuchtet, bringt es einem doch zum nachdenken.
Und abschließend All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven. Es zeigt, dass sich die Menschen doch ähnlicher sind, als es manchmal auf den ersten Blick scheint, und das man durch kleine Gesten das Leben anderer manchmal maßgeblich beeinflussen kann.

Ich hoffe, ihr könnt auch auf einige Highlights zurück blicken.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

Freitag, 23. Juni 2017

#11 One or More


Moin ihr Lieben,

beim lesen von anderen Blogs, auf Instagram und bei Facebook ist mir in letzter Zeit aufgefallen wie viele von euch Reihen lesen und sich freuen, sobald sie den nächsten Teil in den Händen halten und traurig sind, wenn die letzte Seite gelesen ist. 

Bei mir im Regal lassen sich auch einige Reihen finden und ich habe sie auch alle gerne gelesen, aber irgendwie mag ich es doch lieber, wenn eine Geschichte am Ende des Buches abgeschlossen ist bzw. wenn es zu einer Reihe gehört, dass man sich nicht an eine bestimmte Reihenfolge halten muss, wie zum Beispiel Tess Gerritsen oder Micheal Connelly. Natürlich entwickeln sich auch in diesen Büchern die Charaktere weiter und die eine oder andere Reaktion kann man nicht immer direkt nachvollziehen, aber in der Regel wird ein Rückblick eingebaut, sodass nicht die ganz großen Fragezeichen bleiben. Die Handlung im Buch wird dadurch aber in den meisten Fällen nicht beeinflusst.

An Triologien oder noch längeren Reihen stört mich einfach, dass ich sie gerne hintereinander weg lesen will, was in der Regel nicht geht, da noch nicht alle Teile veröffentlicht wurden. Außerdem verliere ich oft irgendwann das Interesse,  besonders in letzter Zeit, da ich manchmal den Eindruck bekomme, dass die Handlung unnötig in die Länge gezogen wurde um auch bloß drei Bücher à 400 Seiten voll zu bekommen. Noch schlimmer finde ich dann nur noch, dass es bei Verfilmungen normal geworden ist den letzten Teil auch noch auf zwei Filme zu teilen.

Geht es euch vielleicht ähnlich wie mir und lest lieber Bücher, die mit der letzten Seite in gewisser weise abgeschlossen sind oder müssen es bei euch Reihen von mindestens drei Büchern sein, damit ihr möglichst lange etwas von den Figuren habt?

Ich bin gespannt auf eure Antworten!


Dienstag, 20. Juni 2017

The Girls - Emma Cline


Moin ihr Lieben,

jetzt im Sommer ist auch die Festival-Saison wieder voll im Gange und man bekommt auf der einen oder anderen Veranstaltung doch wieder so ein leichtes FlowerPower-Feeling zu spüren. Passend dazu ist mir das Buch "The Girls" von Emma Cline in die Finger gefallen. Allerdings bekommt der Leser in dem Buch ein realistischeren Eindruck und es werden auch die Schattenseiten der Zeit aufgezeigt.

Die 14-jährige Evie steckt mitten in der Pubertät. Sie weis nicht genau wer sie selber ist, fühlt sich ungesehen und machtlos, da ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre Eltern - vor allem ihre Eltern - haben genug mit sich zu tun. Sie leben in Trennung und jeder ist mit neuen Partnern und der Selbstfindung beschäftigt. Zudem soll Evie nach dem Sommer aufs Internat gehen und ihre beste und einzige Freundin Connie zurücklassen. Nicht zuletzt ist sie mit der Findung ihrer sexuellen Orientierung überfordert. Connies Bruder ist zwar interessant, aber da gibt es auch dieses Mädchen.

Dieses Mädchen - Suzanne - gehört zu einer Gruppe von Mädchen, die auf den ersten Blick selbstbewusst und frei erscheinen, wenn auch ein wenig ungepflegt. Einfach wild. Evie ist sofort fasziniert und als sie Suzanne noch einmal in einem Drugstore begegnet muss sie sie einfach ansprechen. Sie will Suzanne beeindrucken. Will von diesem Mädchen gesehen werden. Zwar gelingt es ihr, aber Suzanne verschwindet erneut. Als Evie nach einem Streit mit ihrer Mutter flüchtet wird sie auf der Straße von Suzanne und den anderen Mädels aufgegriffen und zu einer Sommerwendeparty eingeladen. Diese Party ist der Anfang von Evies sommerlichen Abenteuer, der Erfahrung von Freiheit und Unabhängigkeit, dem Versuch in einer scheinbar perfekten Gesellschaft zu leben. Selbstverständlich helfen verschiedene Drogen dazu bei sich frei und glücklich zu fühlen.

Doch in der Kommune ist vieles anders als es scheint und irgendwann dringt das auch zu Evie durch. Als sie an einem Abend spontan mit auf Tour geht rettet Evies Freundschaft zu Suzanne ihr Leben, auch wenn es eine Weile dauert bis sie es bemerkt.

Das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art beeindruckt. Es versucht einen Einblick zu geben, wieso die Menschen Ende der 60er so fasziniert vom Leben in der Kommune waren. Welche Ziele und Visionen sie damit verfolgten. Aber auch, wie gutgläubige junge Menschen ausgenutzt wurden durch ihren Wunsch auf eine bessere Welt. Selbstverständlich dreht sich in dem Buch viel um Peace und Free Love, aber es zeigt auch immer wieder Parallelen zur heutigen Zeit auf. Das sich manches gar nicht so sehr verändert hat. Das die Hippie Zeit durch die Zeit ein wenig idealisiert wurde.

Meiner Meinung nach eine Leseempfehlung für jeden.

Viel Spaß beim Schmökern!

Freitag, 16. Juni 2017

#10 Bis zum bitteren Ende!?


Moin ihr Lieben,

in letzter Zeit lese ich immer wieder Posts, dass Leute Bücher nach einiger Zeit abbrechen, weil es sie nicht gepackt hat oder sie die Figuren nicht gut fanden. Ein wenig beneide ich diese Leute darum, dass es  ihnen scheinbar so leicht fällt ein Buch einfach zur Seite zu legen wenn es ihnen nicht gefällt.
Ich persönlich lese geschätzt 95% der Bücher, die ich anfange auch zu Ende - unabhängig ob ich sie super toll finde oder echt mieserabel. 

Bei auch noch so schlechten Büchern möchte ich einfach trotzdem wissen, wie sie ausgehen. Oft denke ich auch "Es wird gleich bestimmt besser" oder "Die Hälfte hab ich schon, dann kann ich die andere Hälfte jetzt auch noch lesen". Dabei sollte ich es mittlerweile doch echt besser wissen nach der Menge Bücher, die ich schon gelesen habe. Wenn es meine eigenen sind, dann wandern sie aber auch schnell auf meinen Verkaufsstapel. Da Geschmäcker ja verschieden sind denke ich mir immer, dass diese Bücher woanders noch ein liebevolles Zuhause finden können.

Wie sieht es bei euch aus? Brecht ihr regelmäßig eure Lektüre ab oder zieht ihr es - wie ich - bis zum bitteren Ende durch?

Bin gespannt auf eure Antworten!

Mittwoch, 14. Juni 2017

Der Glasmurmelsammler - Cecelia Ahern


Moin ihr Lieben,

Cecelia Ahern erzählt in "Der Glasmurmelsammler" auf eine wundervolle Weise, wie kleine Glaskugeln einem kleinen Jungen Hoffnung schenken, ihn zu etwas Besonderem machen und sein ganzes Leben bestimmen. Gleichzeitig nimmt Cecelia Ahern einen mit auf die Reise von Fergus' Tochter, die durch Zufall dem Geheimnis ihres Vaters auf die Spur kommt und alles versucht um dieser Seite näher zu kommen.

Fergus Boggs bekommt mit fünf Jahren seine ersten Murmeln von seinem Musiklehrer zum Trost geschenkt, als ihn ein anderer Lehrer zur Strafe in eine dunkle Kammern eingesperrt hat. In jeder freien Minute übt er Würfe und wird einer der besten Spieler von Dublin und findet darin Bestätigung von Außen. Allerdings kommen Murmeln bei den Frauen nicht so besonders an und es wird kompliziert.

Als der Anwalt von Fergus ihm Kartons mit seinen persönlichen Sachen ins Pflegeheim, in dem er seit einem Schlaganfall lebt, schickt, nimmt seine Tochter Sabrina diese in Empfang und kümmert sich um die weitere Lagerung. Dadurch stößt sie auf die sorgfältig gehütete Murmelsammlung ihres Vaters, von der sie bisher keine Ahnung hatte. Schnell stellt sie fest, dass die wertvollsten Teile fehlen. Auf der Suche nach diesen Stücken begegnet sie der Vergangenheit ihres Vaters, lernt ihn neu kennen. seine Familie und sich selbst.

Cecelia Ahern ist ja bekannt für ihre emotional geladenen Geschichten, die nicht immer freudige Lebensgeschichten beinhalten. In "Der Glasmurmelsammler" ist es nicht anders. Trotzdem hat sie es wieder einmal geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln und mich auf eine Reise mitzunehmen, die mich zum nachdenken gebracht hat. Die Geschichte lebt von seinen tollen Charakteren und dem Wechsel zwischen der Gegenwart und Fergus' Erinnerungen an sein Leben.

Ich kann das Buch einfach nur jedem empfehlen, der etwas fürs Herz lesen möchte, aber nicht unbedingt die zuckersüße, rosarote Kitschwelt möchte. Hätte ich ein Bewertungssystem für meine Rezensionen würde ich ihm volle Punktzahl geben.

Viel Spaß beim Schmökern!